ÖKOPEDIA

Wir möchten ehrlich zu Euch sein: Green Events können unter Umständen etwas komplizierter in der Ausführung sein. Deshalb ist es uns wichtig, dass Ihr den ökologischen Nutzen versteht, bevor Ihr frustriert die Flinte ins Korn werft.

Das Thema Umweltschutz ist eine Geschichte voller Missverständnisse. In den letzten Jahren wurden so viele Studien und Gegenstudien zum Thema veröffentlicht dass es ein Leichtes ist den Blick aufs Wesentliche zu verlieren. Deshalb versuchen wir hier, das Thema so verständlich wie möglich zusammenzufassen.

DER KLIMAWANDEL

Das Klima verändert sich, seit es die Erde gibt. Natürliche Faktoren wie Vulkanausbrüche oder verstärkte Sonnenaktivitäten haben schon früher zu Eiszeiten und Dürreperioden geführt. Wenn sich Kohlendioxid (Co2 oder Carbon), ein natürliches Spurengas in der Erdatmosphäre verdichtet (was zum Beispiel nach einem Vulkanausbruch passiert), wirkt das Gas wie eine Sperre. Die Wärme der Sonnenstrahlen staut sich in der Atmosphäre und kann nicht mehr austreten - wie in einem Treibhaus. Je dicker die Co2 Schicht ist desto mehr erwärmt sich die Erde. Deshalb ist unser Ökosystem darauf getrimmt, Kohlendioxid natürlich zu absorbieren. Bäume speichern das Gas in ihren Stämmen und Wurzeln, Ozeane saugen es auf. Co2 wird von der Erde abgebaut und das Klima stabilisiert sich. Eis- und Wärmezeiten sind also grundsätzlich völlig natürlich und haben die Erde seit Anbeginn der Zeit immer wieder mehr oder weniger auf Trab gehalten.

Trotzdem wird es jetzt für die Menschheit ungemütlich. Sorge bereitet die Geschwindigkeit, mit der sich die Erde momentan erwärmt. Seit 200 Jahren, also ziemlich genau seit dem Beginn der industriellen Revolution, verdichtet sich das Co2 Gas in der Atmosphäre rasend schnell. Kohlendioxid entsteht nämlich auch durch fossile Brennstoffe wie Öl, Kohle oder Gas. Die gesamte Transportindustrie ist von Öl abhängig, Kohle und Gas werden in Elektrizität umgewandelt. Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, der Lebensstil des modernen Homo Sapiens ist grösstenteils für den überdimensional hohen Co2 Ausstoss der Neuzeit verantwortlich. 

Das ist alles nicht weiter schlimm, schliesslich ist da ja noch das Ökosystem, welches Co2 in der Erdatmosphäre natürlich absorbiert. Oder..?

DAS ÖKOSYSTEM

Der Klimawandel an sich wäre nicht allzu tragisch. Unser ausgeklügeltes Ökosystem ist darauf getrimmt, Treibhausgase natürlich abzubauen. Doch auch hier erweist sich die Menschheit einen Bärendienst mit katastrophalen Folgen. Wir sind nicht nur massiv von fossilen Brennstoffen abhängig, wir zerstören gleichzeitig das einzige Heilmittel der Erde gegen den erhöhten Co2 Ausstoss. Wälder, die Co2 speichern, weichen Ackerflächen. Regenwälder werden für Palmölplantagen abgeholzt. Ozeane versinken im Müll. Korallenriffe sterben. Ein Teufelskreis mit tödlichen Folgen - und die Menschheit sitzt blind am Steuer.

Dabei ist die Klimaänderung mittlerweile deutlich spürbar. Dürrekatastrophen, Wirbelstürme, Überschwemmungen. Das Wetter rennt Klimarekorden hinterher. Stärkster Orkan, wärmster Winter, schlimmster Tropensturm, katastrophalster Tsunami. Die Wetterextreme werden immer verheerender.

Wir leben momentan auf einem Planeten mit wahnsinnig hohem Co2 Ausstoss dessen Ökosystem täglich ums Überleben kämpft und erleben Naturkatastrophen, die immer extremer werden. Die Uhr steht auf fünf vor zwölf - und es liegt an uns, den Klimawandel zumindest zu verlangsamen.

WAS KÖNNEN WIR TUN?

Der Umweltschutz ist ein Kampf an zwei Fronten. Um das Klima zu stabilisieren müssen wir unseren Co2 Ausstoss verringern und das Ökosystem aufpäppeln. So wird weniger Kohlendioxid erzeugt und das momentan vorhandene Co2 kann wieder natürlich abgebaut werden.

Was können wir tun?

Auf erneuerbare Energien setzen, also auf Wind-, Solar- und Wasserenergie. Dies würde den Co2 Ausstoss, der durch Kohle erzeugt wird, drastisch eindämmen. Elektroautos könnten in Zukunft mit alternativem Strom getankt werden und so der Umwelt nicht länger auf der Tasche liegen. Nur schon mit dem Umdenken in der Transportindustrie könnten wir den Klimawandel zumindest verlangsamen. Gleichzeitig müssen wir das Ökosystem wieder atmen lassen. Mit dem Verzicht auf Palmöl und der Reduktion von Plastik und sonstigen Abfällen im Meer wäre der erste Schritt bereits getan. So könnte sich die Erde langsam wieder erholen. 

 

In der Zwischenzeit gibt es viele kleine Dinge, die jeder Einzelne von uns tun kann, um dem Klimawandel aktiv entgegenzutreten:

  • Setzt auf erneuerbare Energien im Haushalt 

  • Kauft ein Elektrofahrzeug oder lässt Euer Fahrzeug häufiger stehen

  • Recycelt

  • Kauft weniger Einweggegenstände aus Plastik

  • Trinkt Leitungswasser

  • Esst weniger Rindfleisch

  • Unterstützt Firmen, die sich aktiv für die Umwelt einsetzen

  • Kauft Stromsparlampen

  • Wählt Politiker, die sich nicht scheuen, über den Klimawandel zu sprechen

  • Boykottiert Produkte aus Palmöl

  • Werft Abfall nicht auf den Boden - und schon gar nicht in ein Gewässer

 

Und organisiert Green Events. Mit einem guten Gewissen macht feiern gleich noch mehr Spass. 

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